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II.
Spiegel - Herstellung:
Hier nun die Seite zum
eigentlichen Spiegel schleifen ( ich empfehle die DVD von Stathis Kafalis damit
man eine Anleitung zum schleifen hat, und / oder das Buch von Martin Trittelvitz
). Anfang mit Carborumdum Korngröße 80. Geschliffen wurde MOT ( Mirror on Top =
Spiegel auf Schleiftool ) mit viel Überhang bzw. seitlichem Versatz, gut zu
sehen dass die Mitte zuerst angegriffen wird. Nach erreichen einer Pfeiltiefe
von ca. 1,5mm ( gemessen wurde mit Stahllineal und Fühlerlehre ) wird nun auf
eine Korngröße 180, dann 320, danach in den Feinschliff 15µm, 9µm gewechselt.
Beim jedem Kornwechsel sollte man auf sorgfällige Reinigung aller Geräte achten,
damit sich keine Kratzer einschleichen.
Ein paar Worte zur Fase am
Spiegel:
Die Fase
Eine scharfe
Spiegelkante neigt wesentlich mehr zu kleinen Ausbrüchen oder sogar
größeren Splitterungen als eine abgeflachte Kante. Deshalb schleift man
die Kante des Spiegels in einem Winkel von 45° etwa 2-3 mm an. Als
Werkzeug wird ein Schleifstein ( Carborundum Stein ) verwendet. Die Fase
sollte schon vor dem Schleifen gezogen werden. Spätestens vor dem
Feinschliff sollte die Kante zum letzten Mal eine Fase gezogen werden. |
Zur Überprüfung der Sphäre
empfehle ich den Bleistifttest:
Bleistifttest
Man malt mit einem
Bleistift oder einem wasserfesten Edding ein Kreutz auf den trockenen
Spiegel. Beim anschließenden Schleifen sollte dieses Muster gleichmäßig
verschwinden. Sollte das nicht der Fall sein, so ist die Sphäre noch
nicht richtig erreicht. |
Zur Überprüfung der Brennweite
empfehle ich den Taschenlampentest welcher sehr einfach durchzuführen ist.
Taschenlampentest
Man
stellt den - z.B. mit der Sprühflasche - befeuchteten Spiegel auf und
leuchtet ihn mit einer Taschenlampe an. Nun sucht man die Reflektion des
Strahls. Anschließend bewegt man die Taschenlampe auf und ab. Wenn man
sich noch vor dem Kugelradius befindet, dann wandert der Reflex in der
selben Richtung, wie man die Taschenlampe bewegt. Befindet man sich
schon hinter dem Kugelradius, so wandert der Reflex in der entgegen
gesetzten Richtung. Irgendwann erreicht man einen Punkt, an dem man
nicht mehr genau entscheiden kann, ob sich der Reflex parallel oder
entgegen der Bewegung der Taschenlampe bewegt. Dieses ist der ungefähre
Kugelradius. |
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